Das Archiv

hier können Sie Archiveinträge nachlesen

  • title_zeit_los

    Neue Ausstellung öffnet am 12. September

     

    In der neuen Ausstellung werden Werke von Gerhart Lampa, Babara Seidl-Lampa und Michael Horwath ab dem 12. September auf Schloss Königshain gezeigt. Die Künstler wollen mit ihren Werken die Zeit überspringen, gleichwohl sie einer ganz spezifischen Zeit angehören und somit auch ihre Bilder. Zu sehen sind Werke von Umbrüchen im Braunkohletagebau bis hin zu Plastiken, die sich mit der Veränderung von Mensch und Natur befassen. Auch wenn alle diese Werke einer bestimmten Zeit entspringen, wollen sie zeitlos sein und Menschen auch in Zukunft zum Betrachten anregen und zum Zwiegespräch einladen.

     

    Einen kleinen Einblick in die Ausstellung bieten wir Ihnen hier an.

     

    Gerhart Lampa (1940-2020) ist aufgewachsen an der Elbe auf einem Großbauerngut bei Magdeburg. Nach einer Lehre als Gebrauchsgrafiker, abgebrochener Militärlaufbahn als Flieger und Kranfahrer in Schwarze Pumpe – Studium in Dresden und Ankunft als Direktor des Kreismuseums Senftenberg mit eigenem Atelier. Diese Stadt war zu jener Zeit gezeichnet durch die radikalen Umbrüche der Braunkohleförderung. Riesige Flächen wurden aufgerissen, ausgekohlt und zerstört, der Natur und den in dieser Region lebenden Menschen zurückgegeben. Gerhart Lampa war ein kluger Beobachter und ein Maler, dem es um die Auslotung der Farben ging, gleich, ob es sich um die Weite der Magdeburger Börde, die Erosionsrinnen des Braukohletagebaus oder auch nur einen Blumenstrauß handelte. http://www.gerhart-lampa.de

     

    Gerhart Lampa (1940-2010)
    Bei Friedrichshof/Mecklenburg, Öl/Leinwand, 1990

     

    Schon immer zeichnend und malend, schlug das Herz der aus Ruhland stammenden Barbara Seidl-Lampa stark für das Leben und die Natur. Neugierig lotete sie verschiedene Berufe aus und konnte letztlich an der Brandenburgische Universität Cottbus dieser Neigung im Bereich Biologie/ Ökologie und der Vermittlung dieses Wissens folgen.

    Die gemeinsame Arbeit mit Gerhart Lampa im selbstgeschaffenen Atelier in Ruhland führte folgerichtig zu einem vertieften Verständnis für die Kunst. Ihre Vorliebe für taktiles Arbeiten mit rot brennendem Ton lässt teilweise archaisch wirkende Formen unterschiedlicher Größe entstehen - Torsi, Tierformen, Fragmentarisches. Aber auch das Spiel mit diversen Materialien, Modezeitungen, Seidenpapier, ausgemusterte Bilder, Pergamentfolien, Spray, Druck- und Acrylfarbe. Dies lässt ahnen, dass sie immer auf der Spurensuche in der Zeit ist. Dabei wird ihr der Bezug zu Biologie und Natur, wie deren Vielfältigkeit ein immer stärker werdender Maßstab. Die Zusammenhänge, das Leben, das Sterben und auch die Schönheiten in all diesen Prozessen werden nun bildbestimmend. https://seidl-lampa.wixsite.com/seidl-lampa

    B. Seidl-Lampa
    Schwan mit Leda, 2020

     

    Barbara Seidl-Lampa und der Maler Michael Horwath veranstalten gemeinsamen Ausstellungen seit 2013. Das gemeinsame Schaffen führt zu handgefertigten Gefäßen. Während Barbara Seidl-Lampa die Rohlinge mit der Hand formt, bemalt Michael Horwath diese mit Fabelwesen, abstrakten Formen oder Ornamenten. Doch sein eigentliches Metier ist die Malerei auf Leinwand oder Hartfaser mit eigener Farbrezeptur, wie selbstgefertigten und bemalten Bilderrahmen. Thematisch bearbeitet er Themen der Bibel, dem Leben an sich und den Dingen des Lebens. Farbig und fröhlich kommen einem diese Werke entgegen. Michael Horwath wurde in Zittau als Sohn einer schlesischen Mutter und eines deutsch-rumänischen Vaters aus der Bukowina geboren und wuchs in Kamenz auf. Dort traf er auf den Maler Gottfried Zawadski, der insbesondere Fensterbilder und Innenräume diverser Kirchen gestaltete.

    https://horwathkunst.wixsite.com/michael-horwath

    Michael Horwath
     
  • Nachverkauf zur Kunstauktion startet

     

    Morgen (12.12.2020) gegen 12 Uhr startet der Nachverkauf zur diesjährigen Kunstauktion.

    Zum Verkauf stehen unversteigerte Werke.

    Es gelten die Versteigerungsbedingungen einschließlich Nachverkauf. Diese sind hier nachzulesen.

    Für den Kauf bitten wir Sie folgende Vorlage benutzen, auszufüllen, zu unterschreiben und dann abzusenden. Der erste Kaufwunsch der zum jeweiligen Werk eingeht erhält den Zuschlag.

    Der Nachverkauf endet am 30. Januar 2021 um 12 Uhr.

  • title_kunstauktion_online

    Kunstauktion in diesem Jahr Online!!!

    Ab sofort ist ein virtueller Besuch der Exposition möglich. Der Film ist nur einen Klick entfernt, hier zum Anschauen anklicken.

    Die Stiftung für Kunst und Kultur in der Oberlausitz führt in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Görlitz, dem Ernst-Rietschel-Kulturring e.V. und dem Oberlausitzer Kunstverein e.V. auch in diesem Jahr wieder eine Kunstauktion durch. Diese wird es als Online-Variante in Form einer verdeckten Auktion geben. Die Benefiz-Auktion hat das Ziel, Nachlässe Oberlausitzer Künstler zu erhalten und zu sichern. Versteigert werden unter anderem Grafiken, Skulpturen, Ölgemälde und Aquarelle regionaler und überregionaler Künstler.

    Wie funktioniert eine verdeckte Auktion?

    Die Bieter geben ihre Gebote in schriftlicher Form per E-Mail, Fax oder Post ab, ohne zu wissen, wie hoch andere Gebote sind. Die Höhe der Gebote bleibt geheim. Nur den Künstlern und den jeweiligen Höchstbietern wird der Verkaufspreis nach Abschluss der Auktion übermittelt. Jeder Bieter darf dabei nur ein Gebot pro Werk abgeben. Den Zuschlag erhält der Bieter mit dem höchsten Gebot, bei gleichen Geboten wird ausgelost.

    Wann findet die Auktion statt?

    In der Zeit vom 10. November bis 10. Dezember 2020 sind die Angaben zu den Werken und den beteiligten Künstlern im Onlinekatalog auf der Internetseite der Stiftung für Kunst und Kultur in der Oberlausitz unter www.kunstkulturstiftung-oberlausitz.de einzusehen.

    Wie können Gebote eingereicht werden?

    Gebote können per E-Mail, Fax oder Post eingereicht werden. Einreichungsende für Gebote per E-Mail oder Fax ist 10. Dezember 2020, um 12 Uhr. Für postalisch eingesendete Gebote endet die Abgabefrist mit dem Posteingang am 9. Dezember 2020. Die entsprechenden Anmeldeformulare und Regularien sind ab dem 10. November 2020 auf der Internetseite der Stiftung zu finden.

    Ist eine Vorab-Besichtigung der Werke möglich?

    Damit die Bieter die Möglichkeit haben, die zu versteigernden Werke vorab im Original besichtigen zu können, wurden sie im Landratsamt Görlitz, Bahnhofstraße 24, für den Zeitraum der Auktion präsentiert. Leider ist dies aufgrund der Fortschreitung der Pandemie und der damit verbunden Einschränkungen nicht mehr möglich.

     

  • Jens Rausch im Schloss Königshain

    Künstlergespräche, Führungen, offenes Atelier

     

    Der heute in Hamburg lebende Künstler Jens Rausch hat im Rahmen eines Via Regia-Stipendiums für vier Wochen seinen Arbeits- und Wohnort nach Schloss Königshain verlegt und zeigt gleichzeitig seine neuen Werke in der Ausstellung "ECHO".

    Die Idee eines Künstleraustausches entstand bei einer Tagung zum Thema  „Europäische Kulturstraße Via Regia“. Die Kunststation Kleinsassen, der Via Regia Begegnungsraum Landesverband Sachsen sowie der Landkreis Görlitz und die Stiftung für Kunst und Kultur in der Oberlausitz verständigten sich auf einen regelmäßigen Künstleraustausch verbunden mit einem vierwöchigen Aufenthalt und einem Stipendium für diese Zeit. Seit nunmehr sieben Jahren wird dieses Projekt erfolgreich gemeinsam durchgeführt. Jährlich werden Künstler in die jeweils kooperierende Einrichtung entsendet.

    Am Sonntag, 23. August 2020, um 15 Uhr wird Monika Ebertowski, Leiterin der Kunststation Kleinsassen, das Künstlergespräch mit Jens Rausch im Schloss Königshain moderieren.

    Musikalisch begleitet wird diese Veranstaltung vom Gitarristen Marc Winkler.

     

    Besuchen Sie die weiteren Veranstaltungen im Schloss Königshain:

    Am Sonntag, 30. August, 2020, ab 15 Uhr stellt sich Jens Rausch den Fragen des Publikums und bietet in entspannter Runde in seiner Ausstellung die Möglichkeit über seine Arbeit zu diskutieren.

     

    Führungen durch die Ausstellung werden zu folgenden Zeiten angeboten:

    Donnerstag, 27. August 2020, 19 Uhr

    Sonnabend, 29. August 2020, 15 Uhr (Familienführung)

    Sonnabend, 5. September 2020, 15 Uhr

     

           Fotos © Teresa Enhiak Nanni

     

    Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren sind zum Sommerferienprojekt  „ECHO der Natur“ am Dienstag, 25. August 2020 herzlich eingeladen teilzunehmen:

    Auf den Spuren durch die Ausstellung von Jens Rausch, folgt man dem ECHO über Felder, Wälder und Berge. Dazu werden eigene Farben hergestellt und Bilder gestaltet mit Naturmaterialien. (Zeit: 10-12 Uhr oder 15-17 Uhr).

     

    Um Anmeldung zu den einzelnen Veranstaltungen wird gebeten: Tel. 035826 64686 oder per E-Mail an schloss-koenigshain@museumsverbund-ol.de.

     

    Die Ausstellung „ECHO“ ist noch bis 6. September 2020  zu folgenden Zeiten geöffnet:

    Dienstag – Donnerstag  11 – 15 Uhr; Samstag, Sonntag und an Feiertagen  14 – 17 Uhr

    Schloss Königshain, Dorfstraße 29, 02829 Königshain

     

  • Via Regia - Stipendiat Jens Rausch

    Das VIA Regia-Stipendium wird in Königshain nunmehr bereits im siebten Jahr vergeben. In diesem Jahr wird Jens Rausch auf Vorschlag der Kunststation Kleinsassen von Anfang August bis Anfang September auf Schloss Königshain leben und arbeiten sowie in seiner Ausstellung unter dem Titel ECHO seine neuesten Werke zeigen.

    Jens Rauschs malerisches Werk befasst sich mit Sujets, die der Natur entstammen. So sind es Wälder, Felder oder Berge, denen sich der Maler mit hessischen Wurzeln bedient, um seine künstlerischen Prozesse daran - oder besser darauf - ablaufen zu lassen. Denn dem jeweiligen Sujet wohnen bereits selbst schon das Prozesshafte, ein Eigenleben und mitunter auch das vergängliche Moment inne, die Rausch stets reizen diese künstlerisch nicht nur aufzugreifen, sondern vor allem weiter zu transformieren.

    In der Analyse und im spielerischen Experiment geht er den natürlichen Prozessen wortwörtlich auf den Grund und sucht nach Materialitäten, die den jeweiligen Sujets entsprechen. So erwachsen beispielsweise aus Materialien, die einst selbst Wald waren jene sogenannten 'alchemistischen Mischwälder': Bild-Werke aus Asche, Bitumen, Ruß, Kohlenstoff, die sich chemisch-physikalisch zu einem Wald ausformen, sich jedoch bei näherer Betrachtung zu abstrakten Strukturen auflösen. Ähnlich lässt Rausch aus Marmormehl, Gips, Grafit, Kalk, Blei und anderen Bergmaterialien seine 'Gebirge' entstehen und nennt diese Werkserie treffenderweise BERGEn.

    (c) Teresa Enhiak Nanni
    "Alchemistische Lichtung"

                    Öl, Asche, Kalk, Eisen- und Kupferoxid auf  Leinwand, 35x45 cm, 2020

     

    Ein Widerhall als eine Art des eigenen Erkenntnisgewinns – zur Beschaffenheit und Komplexität der Dinge, zur Schönheit der Kunst mit ihren natürlichen Strukturen, aus denen frei nach Ovid die Seele Echos widerhallt – im Gebirge wie aus Wäldern, zwischen dem, was erschaffen ist, und dem, was sich aus all dieser Komplexität als eigene Erkenntnis erschließen lässt.

    Jens Rausch wurde 1976 in Fulda / Hessen geboren. Er lebt und arbeitet in Hamburg und ist dort Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler.

    Seine Arbeiten wurden bereits in einer Vielzahl internationaler Einzel- und Gruppenausstellungen u.a. in Deutschland, Dänemark, Georgien, Niederlanden, Mexiko und Japan gezeigt. Er wurde für den Wesselinger Kunstpreis 2015 nominiert und nahm an Künstler in Residenzprogrammen in Island, Georgien und der Schweiz teil.

  • Schloss Königshain öffnet wieder seine Türen

     

     

     

    Zu den gewohnten Öffnungszeiten ist Schloss Königshain ab sofort für Besucher wieder geöffnet.

    Kunstausstellungen werden ab dem 07. August gezeigt.

    Der VIA REGIA-Stipendiat Jens Rausch wird von Anfang August bis Anfang September 2020 auf Schloss Königshain leben und arbeiten. Werke seines künstlerischen Schaffens sind in dieser Zeit im Schloss in der Ausstellung "ECHO" zu sehen. Der heute in Hamburg lebende Künstler wurde von der Kunststation Kleinsassen für ein Stipendienaufenthalt vorgeschlagen.

    Im Anschluss wird Heiko Herrmann sein Stipendienaufenthalt beginnen. Auch er wird für vier Wochen in Königshain leben und arbeiten. Für das VIA REGIA-Stipendium wurde er vom Oberpfälzer Künstlerhaus empfohlen.

    Die Ausstellung "ZEIT - LOS" mit Werken von Prof. Gerhart Lampa (verstorben 2010), seiner Frau Barbara Seidl-Lampa und einem engen Freund und Künstlerkollegen Michael Horwarth wird ab Ende September im Schloss Königshain zu sehen sein.

    Aufgrund der Hygieneauflagen kommt es allerdings zu Einschränkungen. Dabei ist folgendes zu beachten:

    Der Besuch des Schlosses ist nur nach telefonischer Voranmeldung möglich. Es dürfen sich nur bis zu 5 Personen gleichzeitig in den Räumen aufhalten. In den Gebäuden ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. 

    Kulturelle Bildungsangebote, Führungen und Veranstaltungen finden bis auf Weiteres nicht statt.

  • Via Regia-Stipendiatin Ingrid Pfeffer verlegte ihr Atelier nach Königshain

    Die Künstlerin Ingrid Pfeffer stammt aus dem Neckar-Odenwald-Kreis. Für vier Wochen verlegte die Künstlerin ihren Lebens- und Arbeitsort in das Schloss Königshain. Im Marstall konnte die Ausstellung besichtigt werden. Das Atelier im sogenannten "Steinstock" war für Besucher geöffnet.
    Via Regia-Stipendiatin Ingrid Pfeffer im Gespräch
    Foto: 2019 / Gabriele Neugebauer
     
    Plakat zur Ausstellung von Ingrid Pfeffer
    Foto: 2019 / Ingrid Pfeffer
     
    Die Via Regia-Stipendiatin Ingrid Pfeffer aus dem Neckar-Odenwald-Kreis lebte und arbeitete vier Wochen auf Schloss Königshain. Die Landsmannschaft der Donauschwaben aus Mosbach, besuchte den Landkreis Görlitz. Ein besonderer Programmpunkt war das Wiedersehen mit der Mosbacher Künstlerin Ingrid Pfeffer anlässlich ihres Aufenthaltes auf Schloss Königshain. Die Via Regia-Stipendiatin führte durch ihre Ausstellung und öffnete ihr Atelier.
    Besuch aus dem Neckar-Odenwald-Kreis
    Foto: 2019 / privat
     

    Ingrid Pfeffer ist in diesem Jahr Empfängerin des VIA REGIA-Stipendiums. Für vier Wochen lebte und arbeitete die aus dem baden-württembergischen Mosbach stammende Künstlerin auf Schloss Königshain. Eine kleine Auswahl an Kunstwerken hatte sie bereits mitgebracht und präsentierte diese in einer Ausstellung im Marstall des Schlosses am Sonntag, den 19. Mai.

    Ingrid Pfeffer wurde 1967 in Mosbach im Odenwald geboren und hat ihr Schaffen den „Farben der Seele" gewidmet. Leuchtende heitere Transparenz wechselt mit dunklen, bedrückenden Tiefen. Ihre Farbexplosionen sprengen das enge Korsett gängiger Malerei. Fotorealistische Details werden durch Abstraktionen verstärkt. Zur Darstellung von verfallenen und heilen Elementen experimentiert die Malerin mit den unterschiedlichsten Materialien, wie Sand, Muschelkalk oder Lack. Emotionen und Erlebnisse werden verarbeitet. Die Gemälde erhalten hierdurch einen maroden Charme. Sie sind spannungsgeladen, emotional und verbinden Gegensätze zur Einheit. Mit Pinsel, Spachtel, Kohle und Kreide schaut sie ins Herz des Dargestellten.

    Ingrid Pfeffer ist Mitglied des [KUN:ST] INTERNATIONAL e.V. sowie der Künstlergruppe magenta. 2008 erhielt sie den internationalen Syrlin-Kunstpreis 2008 – Publikumspreis.

  • Der österreichische Künstler J. F. Sochurek zeigt Werke aus seinem Schaffen

    Am Sonntag, 14. Juli 2019, 14.30 Uhr, wird eine neue Ausstellung auf Schloss Königshain eröffnet. Unter dem Titel „Play of Colors“ zeigt der österreichische Künstler J. F. Sochurek verschiedene Werke seines Schaffens. Er arbeitet mit vielfältigen Materialien wie Acrylfarben auf Alu- oder farbigen Acrylplatten oder Leinwänden, schafft Installationen, Bild- und Wandobjekte mit eloxierten Alu-Formrohren und Spiegeln als Bildträger. Mit Noppenfolien erzielt er dabei differenzierte Texturen.

    Seit seinem Studium an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien ist er als freier Künstler tätig. Er lebt und arbeitet in St. Pölten und erhielt 2018 das goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich.
    J. F. Sochurek kann auf zahlreiche internationale Ausstellungen verweisen, hinzu kommen eine ganze Reihe von Objekten und Installationen im öffentlichen Raum. Im Herbst vorigen Jahres nahm er an einem Pleinair im Rahmen des internationalen Kunstprojektes „Grenzraum knüpft Verbindungen“ teil. Die Ergebnisse dieses Pleinairs sind in einer gleichnamigen Ausstellung zu sehen. Diese Exposition wird noch bis zum 25. August in den Städtischen Museen Zittau gezeigt. Danach wird die Ausstellung an die Orte „wandern“, aus denen die beteiligten Künstler kommen: Polen, Tschechische Republik, Italien, Slowenien, Deutschland und Österreich.

    Die Ausstellung auf Schloss Königshain kann vom 14. Juli bis 15. September 2019 zu folgenden Öffnungszeiten besichtigt werden:
    Dienstag – Donnerstag: 11-15 Uhr
    Samstag, Sonntag und Feiertage: 14-17 Uhr

    Die Laudatio von Gisela Hafer anlässlich der Vernissage der Ausstellung steht hier zum Nachlesen als Download zur Verfügung.

  • Ausstellung verlängert bis 07. September

     
     

     

    Der Via Regia-Stipendiat Lukas Bleuel zeigt Arbeiten im Schloss Königshain.

    Der aus Fulda stammende und jetzt in Hamburg lebende Künstler Lukas Bleuel ist in diesem Jahr nach Ingrid Pfeffer der zweite Empfänger des Via Regia-Stipendiums. Für vier Wochen lebt und arbeitet er auf Schloss Königshain. Die Ausstellung „Points of View“ des jungen, Erfolg versprechenden Künstlers mit ungewöhnlich großen Aquarellen wurde am 07. Juli 2019 von Joachim Mühle, Stiftungsvorstand der Stiftung für Kunst und Kultur in der Oberlausitz feierlich im Schloss Königshain eröffnet. Die Leiterin der Kunststation Kleinsassen, Frau Monika Ebertowski, hielt bei der Eröffnung  die Laudatio.

    Die Ausstellung wird noch über den August hinaus noch bis zum 07. September zu sehen sein.

    Öffnungszeiten

    Dienstag - Donnerstag  11 - 15 Uhr und Samstag - Sonntag  14 - 17 Uhr

     

  • VIA REGIA-Stipendium

    Die Idee zur Vergabe eines Stipendiums verbunden mit einem Künstleraustausch entstand bei einem Erfahrungsaustausch von Kulturschaffenden in der Kunststation Kleinsassen/Rhön. Seither leben und arbeiten jährlich Künstlerinnen und Künstler für den Zeitraum von etwa vier Wochen in der Kunststation Kleinsassen und im Schloss Königshain. Hinzugekommen ist ein weiterer Partner, das Oberpfälzer Künstlerhaus. Das Stipendium für den Aufenthalt in Königshain wird vom Verein VIA REGIA Begegnungsraum Landesverband Sachsen in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Görlitz seit fünf Jahren vergeben. Unterstützt werden die Ausrichter durch die Stiftung für Kunst und Kultur in der Oberlausitz, der Gemeinde Königshain, dem Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien und der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien.

  • 2. Schlossgespräch in Königshain

     

     

    Bereits am 24.September um 19.30 Uhr findet das 2. Königshainer Schlossgespräch statt -  ein Literaturabend mit Musik. 

    Freya Klier, Bürgerrechtlerin, Dokumentarfilmerin und Regisseurin Freya Klier liest aus ihrem Buch: Dresden 1919. Die Geburt einer neuen Epoche (Herder 2019).
    Zum 100. Jahrestag der Geburt der Weimarer Republik und ihrer Verfassung wirft dieses Buch einen Blick auf das Ringen um Demokratie und entfaltet zudem den kulturellen Resonanzraum (Oskar Kokoschka, Otto Dix, Erich Kästner, Käthe Kollwitz, die Dresdner Kunstakademie u.a.m.), in dem sich diese Volländerungen vollziehen.

    Musikalisch begleitet wird die Lesung von Martina Kroll-Hurtig, Sopran, und Björn Bewerich, Klavier.

    Der Eintritt ist frei.

  • Einladung zum 1. Schlossgespräch in Königshain

     

     

    Eine neue Veranstaltungsreihe wird durch den Königshainer Heimatverein e.V. am 11.August 2019 gestartet. 16 Uhr beginnt das erste "Königshainer Schlossgespräch". Auf dem Schlossgelände werden zwei besondere Freunde und Unterstützer von Königshain, den stellvertretenden Ministerpräsidenten von Mecklenburg-Vorpommern Lorenz Caffier und den Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen Michael Kretschmer. Im Mittelpunkt des Gespräches steht das Thema wie wir die Zukunft Deutschlands, Sachsens und vor allem von Königshain gemeinsam gestalten können.

    Musikalisch begleitet wird dieser Nachmittag vom SWINGTIME DUO, das sind Karsten Wiesner und Johannes Menzel.

    Für das leibliche Wohl sorgt der Königshainer Heimatverein e.V.

  • Eröffnung der Ausstellungssaison 2019 im Schloss Königshain

    Die diesjährige Ausstellungssaison im Schloss Königshain wurde am Sonntag, 28. April 2019 mit Werken aus dem Schaffen des in Dresden lebenden Künstlers Klaus Drechsler eröffnet. „Die Stille und das große Rennen“ so nennt der Maler, Grafiker und Plastiker seine Ausstellung, die aus Anlass seines bevorstehenden 80. Geburtstages gezeigt wird. Die Laudatio anlässlich der Ausstellungseröffnung hat die Dresdener Kunsthistorikerin Dr. Anke Fröhlich-Schauseil gehalten.

    Interessierte sind herzlich eingeladen die Exposition zu besuchen, die bis 30. Juni 2019 zu sehen ist.

    Klaus Drechsler, Jahrgang 1940, wurde in Schlesien geboren und wuchs in der Oberlausitz auf. Er absolvierte die Hochschule für Bildende Künste Dresden. Seit 1966 ist er Mitglied im Verband Bildender Künstler. Als Maler und Grafiker ist er seit 1969 freiberuflich tätig. Zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen belegen sein künstlerisches Wirken. Öffnungszeiten: Dienstag – Donnerstag 11-15 Uhr, Samstag und Sonntag sowie an Feiertagen 14-17 Uhr

  • Bewerbungsfrist verlängert

    Künstler und Kunstschaffende können sich noch bis zum 15. September mit einem Werk an der diesjährigen Kunstauktion beteiligen.

    Alle weiteren Informationen zur 11. Kunstauktion und der Bewerbung finden Sie hier.

  • Versteigerung

    Heute wird versteigert

    Ab 14:00 Uhr wird vom Auktionator, Herr Axel Krüger, der Hammer geschwungen. Die 87 angebotenen Kunstwerke werden meistbietend versteigert.

    Die musikalische Begleitung der Kunstauktion wird von der Songwriterin Anne Haight übernommen. Ihre Musik vereint beides, sanfte Akustikklänge und reduzierte elektronische Sounds. Sie konzentriert sich dabei immer auf das Wesentliche, ihre warme, eingängige Stimme und ihre melancholischen aber kraftvollen Lyrics. Bei der Kunstauktion performt die gebürtige Bad Muskauerin unter anderem Songs von ihrer aktuellen Akustik EP "Clarity" und begleitet sich selbst auf der Gitarre - ganz pur.

  • Lotterie

    Lotterie beendet

    Am 31.12.2016 endete die Lotterie. Wir danken allen Teilnehmern für das Engagement und gratulieren den Gewinnern.

     

    Lotterie


    Der Start der Lotterie der Stiftung für Kunst und Kultur in der Oberlausitz ist geglückt!

    Mit bereits 500 verkauften Losen und Gewinnen von 2 € und 1 € sowie Freilosen seit 1. Juni haben die Ausbildenden der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien und der Volksbank Raiffeisenbank Niederschlesien eG den ersten Teil von insgesamt 40.000 Losen an den Mann bzw. die Frau gebracht!

    Die 15 Jugendlichen der Regionalbanken des 1. und 2. Lehrjahres wollen Kunst und Kultur in der Region fördern und bekannter machen. Der Erlös kommt der Arbeit der jungen Kunst- und Kulturstiftung der Oberlausitz zu Gute.

    In einem gemeinsamen Workshop haben die Azubi´s „regionale Teams“ gebildet Team Görlitz, Zittau, Löbau und Weißwasser, jedes Team hat sich Veranstaltungsorte in seiner Umgebung ausgewählt, so können u. a. auf dem Stadtfest in Weißwasser, in Zittau, dem Eibauer Bierzug oder auch beim ViaThea in Görlitz, sowie bei zahlreichen anderen regionalen Veranstaltungen im Landkreis Görlitz, Lose erworben werden. Die Auszubildenden haben dafür unterschiedliche Verkaufsstrategien entwickelt z.B. in Form von Verkaufsständen mit Malstraße und Kinderschminken für die Kleinen während die Großen in den Lostopf greifen können! Diese haben mit dem Ein-Euro-Los die Chance auf den Hauptgewinn von 1.000 € oder 2x500 € bzw.10x100 € sowie weitere kleinere Gewinne.

    Die Ausbildungsverantwortlichen der Banken, Frau Schellenberger von der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien und Frau Hofrath von der Volksbank Raiffeisenbank Niederschlesien eG, versprechen sich von dem „Azubiprojekt“ einen sichereren Umgang mit dem Kunden und eine Weiterentwicklung des Verkaufstalentes ihrer jungen Arbeitnehmer.

    Ab sofort auch in den Museen der Oberlausitz erhältlich

    Unsere Lose gibt es jetzt in vielen Museen der Oberlausitz zu kaufen. Achten Sie auf die Aufsteller der Stiftung für Kunst und Kultur in der Oberlausitz und vielleicht werden Sie bald zum Gewinner!

    Noch ist der Hauptpreis zu haben!

    In jedem Fall helfen Sie der Stiftung mit dem Kauf eines 1-Euro Loses bei ihrer Arbeit.

    Vielen Dank für ihre Unterstützung und viel Glück!

    Noch ist der Hauptpreis zu haben …

  • Schloss Königshain bleibt vorübergehend geschlossen

     
     
     

    Liebe Besucher und Gäste,

    aufgrund der aktuellen Situation bleibt auch Schloss Königshain vorerst geschlossen.

    Der virtuelle Rundgang durch die Ausstellungsräume steht Ihnen weiterhin zur Verfügung (selbstverständlich Coronavirusfrei).  

    Zum veränderten Ausstellungsprogramm für dieses Jahr werden wir demnächst informieren.

    Wir danken für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund.

  • Sonderausstellung

     

     

    Königshainer Kinder Bauwettbewerb

    Die Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund gGmbH und der Bürgertisch Königshain haben während der Corona-Zeit einen kleinen Königshainer Kinder Bauwettbewerb ins Leben gerufen.

     

    Entstanden sind kleine Kunstwerke aus Lego und Holz. 

     

    Die  Ergebnisse  des „Königshainer Kinder Bauwettbewerbes“ können in der Zeit vom 07. Juni bis 02. August 2020 im Schloss Königshain bestaunt werden. 

    Geöffnet ist das Schloss: Dienstag-Donnerstag von 11 Uhr bis 15 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 14 Uhr bis 17 Uhr.

    Bei einem Besuch der Ausstellung bitten wir die aktuellen Hygieneauflagen zu beachten:

    Der Besuch des Schlosses ist nur nach telefonischer Voranmeldung unter der Rufnummer 035826/64 686 möglich. Es dürfen sich nur bis zu 5 Personen gleichzeitig in den Räumen aufhalten. In den Gebäuden ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Weitere Informationen sind Vorort ausgehangen.

    Ab dem 15. Juni 2020 wird dann über das beste Bauwerk abgestimmt. Voting und Infos unter www.facebook.com/koenigshain